Buchautor


Seit etwa drei Jahren beschäftige ich mich mit Buchprojekten. Dabei arbeite ich intensiv mit dem niederländischen Energiemanager Paul van Son zusammen. Unser Erstlingswerk beschreibt die Desertec Version des Club of Rome. In dem Buch werden viele Aspekte der internationalen Energiewirtschaft diskutiert und die Geschichte des größten Infrastrukturprojektes seiner Zeit fixiert.

Energiewende in der Wüste

Die Vision ist bereits Realität

Softcover, 264 Seiten
Erscheinungstermin: 17.01.2019

ISBN 978-3-962238-030-4

Preis im Buchhandel: 26,00 €

 

Zu Beginn dieses Jahrhunderts entstand im Umfeld des Club of Rome die Idee, mit riesigen Solarkraftwerken erneuerbaren Strom in den sonnendurchfluteten Wüsten Nordafrikas und Vorderasiens zu produzieren – sowohl für den lokalen als auch für den europäischen Strommarkt. Diese Vision wurde unter dem Namen »Desertec« bekannt.

2009 schlossen sich international agierende Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen gemeinsam mit der bereits existierenden Desertec Foundation zur Desertec Industrial Initiative (Dii) zusammen. Das Konsortium sollte die Umsetzung von Desertec bis 2050  fördern und begleiten. Ein Vorhaben, das vor allem in Europa auf großes mediales, politisches und gesellschaftliches Interesse stieß.

Zehn Jahre später hat die Idee der Energiegewinnung in den Wüsten die Anmutung des Exotischen verloren. 2018 wurden in Nordafrika und Vorderasien bereits Hunderte Wind- und Sonnenenergieprojekte gezählt. Die Entwicklung ist nicht mehr zu stoppen – auch dank der Bemühungen der Dii.

Prof. Dr. Hartmut Graßl, Max Planck-Institut für Meteorologie: Etwa drastisch formuliert könnte man schlussfolgernd sagen (und dazu hat mich das Buch angeregt, das ich gerne las, weil es aus dem Inneren der Dii berichtet): Die grüne Bewegung hat das Geschäftsmodell der großen Energieinfrastruktur ins Wackeln gebracht und in einigen wesentlichen Teilen schon beseitigt.

Bezugsquelle

 

Buchvorstellung: Von links: Paul van Son, Professor Gerhard Töpfer (Bundesumweltminister a.D.) und Dr. Thomas Isenburg im Afrika Verein der deutschen Wirtschaft

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